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Verwaltung

Verwaltungsmitarbeitende erstellen Magistratsvorlagen und führen dazu Mobilitäts- und Klimachecks durch.

Benutzerrollen in der Verwaltung

Innerhalb der Verwaltung wird zwischen einfachen Benutzern und Administratoren unterschieden.

Kommunaler Administrator

Ein kommunaler Administrator ist immer ein User aus der Verwaltung. Er hat zusätzlich Zugriff auf den gesamten Einstellungsbereich der eigenen Kommune:

  • Accountverwaltung – Benutzerkonten der eigenen Kommune einsehen, Rollen und Gruppen zuweisen, Benutzer löschen
  • Einladungen – Einladungslinks erstellen und verwalten
  • Gruppen – Benutzergruppen innerhalb der Gemeinde anlegen und verwalten (z. B. nach Fachbereich)
  • Gebiete – Stadtgebiete und Ortsteile der Gemeinde pflegen, die im Mobilitätscheck verwendet werden
  • Leitziele – Leitziel-Sets anlegen und verwalten, die dem Mobilitätscheck zugrunde liegen
  • Textbausteine – Vordefinierte Textbausteine für den Mobilitätscheck erstellen und bearbeiten
  • Indikatoren – Indikatoren pflegen, die zur Bewertung im Mobilitätscheck verwendet werden
  • Tags – Tags für die Kategorisierung von Magistratsvorlagen, Indikatoren und Tags verwalten

Verwaltung (einfacher Benutzer)

Ein einfacher Verwaltungsbenutzer kann:

  • Magistratsvorlagen anlegen, bearbeiten und löschen
  • Mobilitätschecks zu Magistratsvorlagen erstellen, bearbeiten und als PDF exportieren
  • Klimachecks zu Magistratsvorlagen erstellen und bearbeiten
  • Andere Personen per E-Mail zur Verwaltung einladen (Einladungslink versenden)

Registrierung und erster Login

Die Registrierung als Verwaltungsmitarbeitender erfolgt ausschließlich auf Einladung der dienstlichen E-Mail-Adresse.

Registrierung als erster kommunaler Administrator

  1. Kontaktieren Sie den Systemadministrator und bitten Sie darum, dass ihre Kommune hinzugefügt wird und Sie eine Einladung erhalten.
  2. Klicken Sie auf den Link in der Einladungsmail und folgen Sie den Anweisungen.
  3. Sie sollten eine Bestätigungsmail erhalten haben. Bestätigen Sie ihren Account. Nun stehen ihnen alle Funktionen der Webanwendung zur Verfügung.

Registrierung bei bestehender Instanz

  1. Kontaktieren Sie einen kommunalen Administrator und bitten Sie darum, dass Sie eine Einladung erhalten.
  2. Klicken Sie auf den Link in der Einladungsmail und folgen Sie den Anweisungen.
  3. Sie sollten eine Bestätigungsmail erhalten haben. Bestätigen Sie ihren Account. Nun stehen ihnen alle Funktionen der Webanwendung zur Verfügung.

Einladungen versenden

  1. Klicken Sie oben rechts auf das Zahnrad (Einstellungen) und wählen Sie Einladungen in der linken Navigationsleiste aus. Hier können Sie weitere Verwaltungsmitarbeitende einladen.
  2. Wählen Sie die entsprechende Benutzerrolle aus.
  3. Kommunale Administratoren können weitere kommunale Administratoren ernennen indem Als kommunaler Administrator einladen ausgewählt wird.
  4. Geben Sie die E-Mail-Adresse der einzuladenden Person an.

Einrichtung

Bevor Mobilitätschecks sinnvoll genutzt werden können, sollte ein kommunaler Administrator die folgenden Einstellungen vornehmen. Die Einstellungen sind über das Zahnrad-Symbol oben rechts erreichbar.

Leitziele

Leitziele sind das inhaltliche Herzstück des Mobilitätschecks. Sie definieren, welche verkehrspolitischen Ziele eine Kommune verfolgt, und werden bei der Bewertung von Magistratsvorlagen verwendet.

Leitziele sind in Leitziel-Sets organisiert. Ein Set enthält eine Sammlung von Oberzielen, denen jeweils mehrere Unterziele untergeordnet sind.

Neues Leitziel-Set erstellen

  1. Navigieren Sie in den Einstellungen zu Leitziele.
  2. Klicken Sie auf Neue Leitziele erstellen.
  3. Vergeben Sie einen Namen und optional eine Beschreibung.
  4. Wählen Sie, ob das Set öffentlich sichtbar für andere Kommunen sein soll. Öffentliche Sets können von anderen Kommunen als Vorlage übernommen werden.
  5. Fügen Sie Oberziele und die zugehörigen Unterziele hinzu.

Standard-Leitziele festlegen

Ein Set kann als Standard markiert werden (Stern-Symbol). Das Standard-Set wird beim Erstellen neuer Mobilitätschecks automatisch vorausgewählt. Mindestens ein Standard-Set muss konfiguriert sein, bevor Mobilitätschecks erstellt werden können.

Leitziele anderer Kommunen übernehmen

Im Reiter Weitere Leitziele werden öffentliche Sets anderer Kommunen angezeigt. Mit Übernehmen wird eine eigene Kopie des Sets erstellt, die anschließend bearbeitet werden kann.

Hinweis: Änderungen an Leitzielen wirken sich auf alle bestehenden Mobilitätschecks aus, die auf diesem Set basieren. Werden Ober- oder Unterziele gelöscht, entfallen sie auch in bereits erstellten Mobilitätschecks. Für Tests empfiehlt es sich, ein Set zunächst zu duplizieren und die Änderungen an der Kopie vorzunehmen.

Gruppen

Gruppen ermöglichen es, Benutzer innerhalb der Verwaltung und der Kommunalpolitik zu organisieren (z. B. nach Fachbereich oder Ausschuss).

  1. Navigieren Sie in den Einstellungen zu Gruppen.
  2. Wechseln Sie zum Reiter Verwaltung oder Politik, je nachdem für welche Benutzerrolle Sie Gruppen anlegen möchten.
  3. Klicken Sie auf Neue Gruppe und vergeben Sie einen Namen.
  4. Weisen Sie Benutzer einer Gruppe zu – entweder per Drag & Drop oder über das Auswahlmenü beim Benutzer.

Gebiete

Gebiete sind Stadtteile oder Ortsteile, die bei einer Magistratsvorlage angegeben werden können, um den räumlichen Bezug der Maßnahme zu kennzeichnen.

  1. Navigieren Sie in den Einstellungen zu Gebiete.
  2. Klicken Sie auf Neues Gebiet hinzufügen und vergeben Sie einen Namen.
  3. Die angelegten Gebiete stehen beim Erstellen und Bearbeiten von Magistratsvorlagen zur Auswahl.

Tags

Tags dienen der Kategorisierung von Magistratsvorlagen und Indikatoren.

  1. Navigieren Sie in den Einstellungen zu Tags.
  2. Klicken Sie auf das Plus-Symbol und vergeben Sie einen Namen für den neuen Tag.
  3. Tags können optional als gemeindespezifisch veröffentlicht werden, sodass sie auch anderen Kommunen zur Verfügung stehen.

Textbausteine

Textbausteine sind vordefinierte Texte, die beim Ausfüllen eines Mobilitätschecks als Erläuterung zu einem Unterziel eingefügt werden können.

  1. Navigieren Sie in den Einstellungen zu Textbausteine.
  2. Klicken Sie auf das Plus-Symbol und erfassen Sie den gewünschten Text.
  3. Im Mobilitätscheck kann über die Schaltfläche Textbaustein hinzufügen ein gespeicherter Baustein in das Erläuterungsfeld eingefügt werden.

Indikatoren

Indikatoren sind Messgrößen oder Kennzahlen, die bei der Bewertung eines Unterziels im Mobilitätscheck referenziert werden können.

  1. Navigieren Sie in den Einstellungen zu Indikatoren.
  2. Klicken Sie auf das Plus-Symbol.
  3. Geben Sie eine Bezeichnung an. Optional können Sie eine Quellen-URL sowie Tags zur Kategorisierung hinzufügen.
  4. Im Mobilitätscheck können einem Unterziel ein oder mehrere Indikatoren zugeordnet werden. Ist eine Quellen-URL hinterlegt, erscheint der Indikator im PDF-Export als klickbarer Link.

Profil

Unter Profil (oben rechts im Menü) können Sie Ihre persönlichen Accountdaten einsehen und bearbeiten, z. B. Benutzerrolle oder Passwort.

Arbeiten mit Magistratsvorlagen

Magistratsvorlage anlegen

  1. Navigieren Sie zur Übersicht Magistratsvorlagen und klicken Sie auf Neue Magistratsvorlage.
  2. Füllen Sie das Formular aus:
  3. Magistratsvorlagennummer – Die interne Nummer der Vorlage.
  4. Datum der Magistratssitzung – Das geplante oder tatsächliche Sitzungsdatum.
  5. Titel der Magistratsvorlage – Eine aussagekräftige Bezeichnung der Maßnahme.
  6. Gebiete – Optionale Auswahl von Stadtteilen oder Ortsteilen mit räumlichem Bezug.
  7. Tags – Optionale Kategorisierung über Tags.
  8. Beschreibung der Maßnahme – Freitext zur inhaltlichen Beschreibung.
  9. Klicken Sie auf Speichern.

Zu jeder Magistratsvorlage können anschließend ein oder mehrere Mobilitätschecks sowie ein Klimacheck erstellt werden.

Mobilitätscheck

Der Mobilitätscheck bewertet, wie sich eine Maßnahme auf die verkehrspolitischen Leitziele der Kommune auswirkt.

Mobilitätscheck erstellen

  1. Öffnen Sie die Magistratsvorlage und navigieren Sie zum Reiter Mobilitätschecks.
  2. Klicken Sie auf Neuer Mobilitätscheck.
  3. Vergeben Sie einen Namen für den Check.
  4. Wählen Sie das Leitziel-Set aus, auf dessen Grundlage bewertet werden soll. Das als Standard markierte Set ist vorausgewählt.
  5. Klicken Sie auf Mobilitätscheck anlegen.

Mobilitätscheck ausfüllen

Der Mobilitätscheck ist nach Oberzielen und Unterzielen gegliedert.

Oberziele

Für jedes Oberziel des gewählten Leitziel-Sets wird entschieden, ob die Maßnahme dieses Ziel tangiert. Aktivieren Sie den Schalter, wenn das Oberziel relevant ist.

Unterziele

Wird ein Oberziel als tangiert markiert, werden seine Unterziele sichtbar. Für jedes relevante Unterziel können folgende Angaben gemacht werden:

  • Tangiert – Schalter, ob dieses Unterziel betroffen ist.
  • Wirkungsrichtung und -stärke – Schieberegler von −3 (stark negativ) bis +3 (stark positiv). Der Wert 0 steht für neutral.
  • Räumliche Auswirkung – Auswahl zwischen lokal, quartiersweit und stadtweit.
  • Erläuterung – Freitext zur Begründung der Bewertung. Über Textbaustein hinzufügen können gespeicherte Textbausteine eingefügt werden.
  • Indikatoren – Auswahl von einem oder mehreren Indikatoren, die die Bewertung belegen.

Änderungen werden automatisch gespeichert.

Mobilitätscheck abschließen

  • Klicken Sie auf Speichern, um den Check abzuschließen.
  • Fertige Mobilitätschecks können als PDF exportiert und der Magistratsvorlage beigelegt werden.
  • Fertige Mobilitätschecks können veröffentlicht werden. Veröffentlichte Mobilitätschecks sind für die Kommunalpolitik und – je nach Einstellung – für die Öffentlichkeit sichtbar.

Klimacheck

Der Klimacheck bewertet die Klimarelevanz einer Magistratsvorlage. Er ist ausschließlich für Verwaltungsmitarbeitende zugänglich und wird weder für die Kommunalpolitik noch für die Öffentlichkeit angezeigt.

Klimacheck erstellen

  1. Öffnen Sie die Magistratsvorlage und navigieren Sie zum Reiter Klimacheck.
  2. Klicken Sie auf Neuen Klimacheck erstellen.
  3. Vergeben Sie einen Namen für den Klimacheck.
  4. Beantworten Sie die fünf Ausgangsfragen, um die Klimarelevanz der Maßnahme einzuordnen. Die Fragen schließen sich teilweise gegenseitig aus:
  5. Frage 1 – Handelt es sich um eine physische Maßnahme, eine Beschaffung oder deren konkrete Planung? (z. B. Begrünung, Umbau, Baumaßnahmen)
  6. Frage 2 – Handelt es sich um eine Planung oder ein Konzept, das indirekt physische Maßnahmen nach sich zieht? (z. B. Bebauungsplan)
  7. Frage 3 – Beeinflusst das Vorhaben das Verhalten der Bevölkerung oder kommunaler Mitarbeitender in Bezug auf Klimaaspekte? (z. B. Klima-Bildungskampagne)
  8. Frage 4 – Handelt es sich um ein klimawirksames Vorhaben, das nicht in die bisherigen Kategorien passt? (z. B. Reisen)
  9. Frage 5 – Ist die Maßnahme in keiner Weise klimawirksam? (z. B. Personaleinstellung, Wahlen) – schließt die Fragen 1–4 aus.
  10. Klicken Sie auf Weiter.

Fragebögen ausfüllen

Je nachdem, welche Ausgangsfragen (1–4) als zutreffend markiert wurden, werden die entsprechenden Fragebögen A–D freigeschaltet:

  • Fragebogen A (zu Frage 1) – Detailfragen zur physischen Maßnahme.
  • Fragebogen B (zu Frage 2) – Detailfragen zu indirekten physischen Auswirkungen, z. B. Bebauungsplan (PV-Pflicht, Gründachpflicht, Regenwasserbewirtschaftung, hitzepräventive Maßnahmen u. a.).
  • Fragebogen C (zu Frage 3) – Detailfragen zu Verhaltensauswirkungen.
  • Fragebogen D (zu Frage 4) – Detailfragen zu sonstigen klimawirksamen Vorhaben.

Klicken Sie auf die Schaltfläche zum Fragebogen, um einen Fragebogen zu öffnen. Gespeicherte, aber noch nicht abgeschlossene Fragebögen werden gelb, fertig ausgefüllte grün angezeigt.

Die Ausgangsfragen können nachträglich über Fragen bearbeiten angepasst werden.

Klimacheck abschließen

Sobald alle freigeschalteten Fragebögen vollständig ausgefüllt sind, kann der Klimacheck als PDF exportiert werden.